Leseprobe

Hier dürft ihr mal reinschnuppern in Kapitel 1 der Reihe. Wer lieber das gesamte Kapitel möchte, kann sich gleich mit der vollständigen Leseprobe vergnügen: 1×01 – Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann (pdf, 146kb).


Szene 10 – Sephira

(Der junge Magier, Gwydion, erzählt sieben anderen, was zu tun ist.)
Gwydion: Was wir brauchen, sind die fünf Artefakte. Die Feder des Shitaten.
(Eine Feder erscheint im Bild. Sie leuchtet in allen Schattierungen des Blau.)
Gwydion: Das Amulett der Nadelyen.
(Ein filigranes Amulett aus Silber mit kleinen eingefassten Edelsteinen wird gezeigt.)
Gwydion: Der Traumfänger aus dem Alten Orenja.
(Der Traumfänger ähnelt einer Kugel, die mit zahlreichen Fäden verknüpft ist. An den Knotenpunkten finden sich zum Teil kleine Steine. Fünf geschwungene Federn hängen nach unten.)
Gwydion: Die Blumen aus dem Garten der Freya.
(Es sind die Blumen von Dianthe. Sie ähneln Lilien haben aber ein viel reicheres Farbenspektrum.)
Gwydion: Das Band von Levante.
(Das Band, was Herne umklammert hat, ist aus feinstem Material. Goldene Fäden sind kunstvoll eingeflochten.)
Gwydion: Gebündelt im Schwert der Götter (Es ist ein mächtiges Schwert, an dessen Heft eine gläserne Kugel umschlossen wird.), entfesseln sie eine Macht größer als alles andere. Doch nur wer unterscheiden kann und beide Seiten kennt, vermag das Schwert zu führen.

Szene 11 – Sephira

(Kairos hält das Schwert der Götter in der Handt und greift Draken in der Mitte des Schwarzen Turms an. Eine Kugel Magie auf dem Turm pulsiert und wächst immer weiter an. Währenddessen springen die beiden Männer durch den Raum und kämpfen dabei mit Schwert, Stab, Energie und Magie. Die anderen neun müssen sich unterdessen den zu Hilfe eilenden Heerscharen erwehren. Nach einem spektakulären Kampf gelingt es dem Jungen Draken zu töten. Er sieht seine Freunde vor der Übermacht verlieren und wendet sich entschlossen der Magieugel zu. Mit einem mächtigen Streich fährt das magische Schwert durch die Kugel und explosionsartig breitet sich ein magischer Strom aus, der über das Land fährt, Bäume ausreißt, die Erde spaltet und Meere auftürmt. Kämpfende Massen werden von Feuerbrünsten verschlungen. Das Chaos nimmt überhand, als plötzlich eine übergroße Hand das Geschehen stoppt und die Welt dunkel wird.)

Szene 12 – Hescaryn/Grüntal

(In einem kleinem Raum sitzt ein sehniger junger Mann an einem Tisch bei Kerzenlicht und lässt seine Feder über das Papier gleiten.)
Chay: Und die Götter behüteten das vom Schwert geteilte Land und formten es neu. So wurden aus einer Welt viele und das Leben begann erneut zu sprießen und zu gedeihen. Die zwölf Helden wurden nie vergessen und ihre Seelen wandelten durch die Zeit. (Er lässt einige Zeilen frei und schreibt mit einer anderen Farbe.) Doch, wenn zwei eins ist und sechs zwölf war, werden alle wieder geboren zur selben Zeit am selben Ort um den selben Zwist zu streiten, bis alle sterben oder einer zum Zweiten versagt.
(Und während die Schrift über das Papier fließt, wird dieses transparent und man sieht eine Kleinstadt aus der heutigen Zeit. Die Bäume sind grün und Vögel zwitschern. Unter Chays Schrift sieht man ein junges Mädchen, Lysille, aus einem teuren Auto steigen. Sie hat blondes Haar und ist elegant und modisch gekleidet. Von der anderen Seite kommen drei Jugendliche. Ein schwarzhaariges Mädchen, Samantha, schiebt ihr Rad, während sie sich mit dem großen schlaksigen Rotschopf, Fabian, unterhält. Die dritte im Bund ist ein schüchternes Mädchen, Rachel. Aus einem Bus steigen mehrere Leute aus, darunter auch ein muskulöser Junge, Jan, und seine Freunde. An eine Wand gelehnt, steht ein attraktiver junger Mann, Matt, und unterhält sich mit einem hübschen Mädchen. Die Kamera schwenkt hinüber zu dem Gebäudekomplex, an dessen Tor in großen Lettern „Grüntaler Gymnasium“ steht. Die Dreiergruppe betritt gleich hinter dem vermögendem Mädchen die Schule und die Schrift endet mit einem Punkt.)


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