Das Monsterkompendium

A-E

Brander: (1×22) So werden Menschen genannt, die nach einer magischen Virusinfektion, das Feuer beherrschen können. Zumindest, bis sie die Kontrolle darüber verlieren.

Conjurator: (1×03) Ein Conjurator ist ein Dämon, der sich auf die Beherrschung einer Tierart oder -gattung spezialisiert hat. In der Serie kommt ein Insekten-Conjurator vor.

Dämonen: Die Dämonen sind Vertreter einer Gesellschaft jenseits der menschlichen Normen. Streng genommen wird alles, was der dämonischen Welt entspringt Dämon genannt. Im Sprachgebrauch bezeichnet man aber nur diejenigen als Dämonen, die den Menschen in Form und Intelligenz ähneln. Selber unterscheiden sich die Dämonen in Klassen: von dem herrschenden menschenähnlichen Dämon erster Klasse zum Höllenwurm der sechsten Klasse.

Ursprünglich entstanden Dämonen, als die alte Welt zerbrach. Damals waren sie noch Bauern und Mittellose, die sich auf Draken eingelassen hatten und von ihm mit Freiheit, Macht und magischen Fähigkeiten gesegnet wurden. Nach dem Bruch der Welt wurden die Dämonen nach Hescaryn, auch die Hölle genannt verbannt. Ein gefährlicher und dunkler Ort. Die dämonische Gesellschaft basiert jedoch immer noch auf den Maximen der absoluten Freiheit, die von den Menschen gerne als Morallosigkeit bezeichnet wird.

Die Kräfte der herrschenden Dämonen sind die Fähigkeit zum Raumsprung, enorme Selbstheilungskraft, erhöhte physische Kraft und Energiestöße. Ihr Markenzeichen sind die ledrigen Flügel auf ihrem Rücken, die sie jedoch oft verbergen. Manche Dämonen besitzen zusätzlich die Gabe zur Gestaltwandlung. Nur die wenigsten von ihnen sind an der Verführung der Menschen interessiert und bleiben meist unter sich. Dem zu Trotz werden sie jedoch vom Siebener Rat der Erzdämonen angeführt.

Drud: (1×15) Eine Drud ist ein Succubus, der wie eine verhutzelte alte Frau aussieht. Sie setzt sich Schlafenden auf die Brust und bereitet ihnen schlechte Träume. Nebenbei entzieht die Drud den Träumern die Lebensenergie. Um sie zu töten benötigt man ein Drudenmesser.

Drugdemon: (1×10) Menschen, die durch Drogen dämonenähnliche Kräfte entwickeln und dafür ihre Menschlichkeit eingebüßt haben. Damit einher geht ein großes Gewaltpotential.

Epetematys: (1×16) Der Epetematys ist eine spezielle Art Vampir, der sich für das Blut von hübschen jungen Männern interessiert.

F-J

Geister: Geister sind Abbilder der Seelen, die manchmal zurück bleiben, wenn ein Mensch stirbt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Geister können Besitz von einer Person ergreifen und besitzen meist nur noch einen Rest Persönlichkeit. Die Abbilder magischer Wesen werden oft Natur- oder Elementargeister.

Ghule: (1×14) Ghule sind Leichenfresser. Sie verwandeln alles, was sie berühren in Stein und ziehen von Friedhof zu Friedhof. Ihre Nähe löst eine Art Seuche unter den Lebenden aus, die dem lebendigen Verwesen nahe kommt.

Götter: Götter sind Wesen von unendlicher Macht und ewigem Leben. Sie bestehen aus purem Äther und sind von Sterblichen unantastbar. Ihre tatsächliche Macht richtet sich danach, wie stark man an sie glaubt. In Ashuan ist ihr Wirken daher sehr gering. Zum Gott aufsteigen kann nur, wer Zeit seines Lebens den göttlichen Funken in sich trägt. Priester, die den Göttern dienen erhalten oft Gaben, die sie bei der Ausführung ihrer Tätigkeit unterstützen. Wie zum Beispiel Heilkräfte für die Priester der Göttin des Lebens.

Die Götter leben in den Zweigen des Weltenbaums, Yggdrasil, in Aeterna, dem ewigen Reich. Über die Zeit sammelt sich der Makel der Welt in ihrer Seele. Wenn dieser überhand nimmt, kommt es zu einem Weltuntergang oder Götterdämmerung. Einige Götter vergehen dabei, andere steigen auf und wieder andere finden zu neuen Aspekten. Der Götterdämmerung geht häufig ein Krieg zwischen den Göttern voraus. Dabei sind oft die Sterblichen die Leidtragenden.

Höllenhunde: (1×08) Die Höllenhunde sind dreiköpfige große Hunde aus der Hölle. Sie sind brutal und blutrünstig und nur sehr mächtige Dämonen können sie befehligen.

Illusionisten: (1×18) Illusionisten sind Menschen, die ein Talent für Illusionen besitzen. Wahre Meister dieser Zunft können mehreren Dutzend Menschen gleichzeitig individuell angepasste Illusionen vorgaukeln.

K-O

Leprechauns: (1×11) Leprechauns sind irische Kobolde, die allerlei Schabernack treiben. Sie sind sehr flink und haben eine sehr hohe Stimme.

Marepire: (1×22) Marepire ist eine mediterrane Vampirart, die des Tags im Wasser lebt und die Gestalt von Kraken oder Schlingpflanzen annimmt, um Menschen in die Tiefe zu ziehen. Nachts wandeln sie an Leid, unterscheiden sich aber von normalen Vampiren durch ihre braungebrannte Haut.

Mumie: (1×02) Mumien sind mumifizierte Menschen, die durch einen Fluch am Leben bleiben. Oft schlafen sie Jahrtausende, bevor sie erwachen. Da ihnen alles Wasser entzogen wurde, benötigen sie viel Feuchtigkeit. Finden sie gar keine mehr, zerfallen die Mumien zu Staub.

Muse: (1×06) Musen sind beschworene Geister zur Inspiration. Ein Nebeneffekt ist jedoch, dass sie der Umwelt alle Farbe und Ton aussaugen. Sobald sie nicht mehr gebraucht oder vergöttert werden, verliert sich ihre Macht.

P-Z

Poltergeist: (1×05) Der Poltergeist ist ein Chaosgeist, der zudem viel Lärm verursacht. Poltergeister sind an das Haus gebunden, in dem sie spuken.

Quisaz: (1×05) Der Quisaz ist ein riesiger Lindwurm, dessen gesamte Haut von einem Säurefilm überzogen ist, mit dem er sich durchs Gestein ätzt. Eigentlich gelten sie als ausgestorben.

Vampire: (1×04) Vampire sind Wiedergänger, die leben vom Blut anderer Wesen leben und das Tageslicht scheuen. Ursprünglich zählten sie zu den Dämonen, lehnten sich aber vor einigen Jahrhunderten gegen die herrschende Klasse auf. Einen Vampir vertreibt man mit einem Kreuz, Weihwasser oder Knoblauch. Getötet werden sie, indem man sie verbrennt, ihnen einen Pflock durchs Herz treibt oder ihnen den Kopf abschlägt. Sie sind stärker als normale Menschen, besitzen darüber hinaus aber wenig andere Fähigkeiten der Dämonen. In Ashuan gibt es verschiedene Arten von ihnen, z.B. Berggeißel, Neuntöter, Nindrel, Seasees, Marepire (siehe oben).

Werwolf: (1×07) Zum Werwolf wird, wer von einem anderen Werwolf gebissen wird. Die meiste Zeit haben Werwölfe ihre menschliche Gestalt. Lediglich in den Nächten vor, am und nach dem Vollmond werden sie zu einem reißenden Wolf. Am nächsten Morgen haben sie oft keinerlei Erinnerungen an ihre nächtlichen Aktivitäten.