Umweltschutz: Erhabene Naturvölker, sprechende Bäume und der Konflikt mit der Zivilisation

Umweltschutz: Erhabene Naturvölker, sprechende Bäume und der Konflikt mit der Zivilisation

Weiter geht es in unserer Reihe „Phantastische Realität“. Nachdem ihr gestern etwas zum Thema Polyamorie gehört habt, darf ich ein weiteres interessantes Thema aufgreifen: Umweltschutz.

Schon Max Frischs „Homo Faber“ wendet sich im Laufe der Geschichte ab von der Zivilisation und hin zur Natur (zumindest nach einer geläufigen Interpretation). Die Rückbesinnung zur guten Natur oder die Rückeroberung der Welt durch die Natur ist eines der immer wiederkehrenden Themen der Literatur- und auch Filmgeschichte (man denke nur an Avatar). Aber, wie sieht es in der Fantasyliteratur aus?

Am Ende siegt die Natur

Im Gegensatz zur sehr technisch versierten Steampunk-Literatur, schlägt sich die Fantasyliteratur eindeutig auf die Seite der Natur. Das erste Indiz ist dafür die hohe Menge an Naturvölkern wie Elfen, Feen aber auch Menschen, die sich in die Wälder zurückgezogen haben, um im Einklang mit der Natur zu leben. Wer kennt nicht das klassische Bild der Bogen schießenden Elfen aus den Wäldern? Die langlebigen Völker fühlen sich immer ganz besonders der Natur und damit ihrer Welt verbunden. Die fern von der Natur lebenden Menschen hingegen sind kurzlebig, streitsüchtig und in vieler Hinsicht auch kurzsichtig. Auch die Zwerge werden vom Erzähler häufig kritisiert, wenn von ihrer Minentätigkeit die Rede ist. Weiterlesen